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Orthopädie Bavariapark
Ganghoferstraße 31
80339 München

Tel +49 (0)89 . 540 319 0
Fax +49 (0)89 . 540 319 29

Sprechzeiten
Mo-Do, 8.00 - 19.00, Fr. 8.00 - 18.00
und nach Vereinbarung

ORTHOLILL >> operationen >> Endoprothetik

Endoprothetik (künstlicher Gelenkersatz)

Der Ersatz unfall- oder abnutzungsbedingt zerstörter Gelenke durch künstliche Gelenke ist ein seit Jahren bewährtes Operationsverfahren. Bei sorgfältiger Technik und Verwendung modernster Materialien lassen sich sehr gute Langzeitergebnisse erreichen.

Prof. Dr. med. C. A. Lill hat sich im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes zum computernavigierten Einsetzen der Hüftpfanne bei Hüftgelenksersatz einen Namen gemacht und die Ergebnisse seiner Arbeit in einem internationalen Fachjournal publiziert (siehe Publikationen). In einer weiteren wissenschaftlichen Arbeit wurde der Abrieb bei Prothesen untersucht.

In der ORTHOPÄDIE BAVARIAPARK wird das gesamte Spektrum der Hüft-, Schulter-, Sprunggelenk- und Knieendoprothetik inclusive Wechseloperationen angeboten.

Die verwendeten Implantate richten sich nach den individuellen Erfordernissen. Zum Einsatz kommen zementfreie, teilzementierte und zementierte Prothesensysteme. Mit minimalinvasiven Operationsmethoden wird das umgebende Gewebe optimal geschont wodurch die postoperativen Schmerzen reduziert und Rehabilitationszeit verkürzt werden kann.


Fingergelenk

Eine häufige Erkrankung der Hand ist die Arthrose des Daumensattelgelenkes, die sog. Rhizarthrose. Sind die konservativen Maßnahmen, wie Hyaluronsäureinjektionen, Splintversorgung und Ergotherapie ausgeschöpft kommt eine Operation in Betracht.

Dabei hat die Implantation einer zementfreien Daumensattelgelenkprothese gegenüber der Sehnenplastik (Rhizoplastik) durch bessere Stabilität und bessere Beweglichkeit sowie kürzere Rahabilitation an Bedeutung gewonnen.

Die Ärzte der ORTHOPÄDIE BAVARIAPARK verfügen über eine der längsten und zahlenmäßig größten Erfahrung mit der zementfreien Implantation der Elektra–Prothese in Deutschland.

Die Implantation von Swanson-Implantaten bei Arthrose der Grundgelenke verwenden wir überwiegend bei Patienten mit rheumatoider Arthritis.


Hüftgelenk

In den vergangenen Jahren sind durch die Einführung der minimalinvasiven Techniken beim Hüftgelenkersatz nicht nur die Hautschnitte wesentlich kleiner geworden. Heute müssen für die Implantation eines Hüftgelenkes keine Muskelansätze mehr abgelöst werden.

Dadurch erreichen wir viel früher nach der Operation eine kraftvolles Auftreten und verhindern das früher häufige Schonhinken. Wir verwenden sowohl zementfreie, als auch zementierte Prothesen, abhängig vor allem von der Knochenqualität und dem Alter des Patienten. Die neueren Implantate sind deutlich kürzer und kleiner geworden. Dies erleichtert auch eine mögliche spätere Wechseloperation. Wir führen neben der Primärimplanatation von Prothesen auch Prothesenwechseloperationen durch.


Kniegelenk

Heute verfügen wir über eine ganze Reihe von Operationstechniken, um die Funktion verletzter und arthrotischer Gelenke zu verbessern.

In vielen Fällen können wir v.a. bei einseitig verschlissenen Gelenken durch Achskorrekturen, ggf. in Kombination mit einer Knorpelbehandlung (Abrasionsarthroplastik, Mosaikplastik, Mikrofracturing, Knorpeltransplantation, Stammzelltherapie, etc.) die Implantation von Knieprothesen vermeiden.

Ist der Verschleiß des Gelenkes zu fortgeschritten, ist die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes erforderlich.

Heute werden fast durchweg Prothesen verwendet, bei denen nur die Gelenkflächen ersetzt werden und die Bänder erhalten bleiben. Diese sog. Schlittenprothesen können bei einseitigem Verschleiß in bestimmten Fällen auch als Halbschlittenprothese („Hemischlitten“ oder „unicondylärer Schlitten“) eingesetzt werden. Hierfür verwenden wir spezielle minimalinvasive Zugänge.

Nur bei ungewöhnlich ausgeprägten Fällen mit erheblicher Bandinstabilität und Achsfehlstellung sowie bei komplizierten Prothesenwechseln verwenden wir Achsprothesen.

Bei der Auswahl des Implantates richten wir uns sowohl nach der Knochenqualität als auch nach den Bedürfnissen des Patienten. Unsere zementfreien Implantate sind aus reinem Titan mit spezieller Oberflächenbeschichtung. Dies ermöglicht eine extrem hohe Belastbarkeit kombiniert mit minimalem Abrieb. Wir verwenden aber auch Modelle, die speziell an die anatomischen Gegebenheiten von Frauen angepasst sind und gegenüber anderen Implantaten eine noch höhere Beugefähigkeit ermöglichen.


Schulter

Ist die Zerstörung des Schultergelenkes sehr fortgeschritten werden Schulterprothesen implantiert.

In den meisten Fällen ist der Ersatz durch eine minimal invasiv implantierte CUP-Prothese oder auch eine Humerusschaftprothese ausreichend. Bei der CUP–Prothese wird lediglich die Gelenkfläche am Oberarmkopf ersetzt.

Nur bei sehr starker Zerstörung der Gelenkpfanne wird ein sog. Glenoidimplantat verwendet.

Bestehen neben der Arthrose zusätzlich große Sehnendefekte, so ist die Funktion der Schulter nur durch eine Deltaprothese (auch Inversprothese genannt) wiederherzustellen.

Wir verwenden alle gängigen Arten von Schulterprothesen und führen auch Prothesenwechsel durch.


Sprunggelenk

Bei sehr fortgeschrittenen Arthrosen des oberen Sprunggelenkes, bei denen keine konservativen oder minimalinvasiven Behandlungen mehr möglich sind, ist die Implantation einer zementfreien Sprunggelenkprothese erforderlich.

Voraussetzung ist eine weitgehend korrekte Beinachse und eine ausreichende Knochenqualität.

Die damit erreichbaren funktionellen Ergebnisse und das Gangbild sind in aller Regel erheblich besser als bei Versteifungsoperationen.


Zehengelenk

Neue Entwicklungen in der zementfreien Implantation der Großzehengrundgelenkprothese lösen zunehmend die herkömmlichen Operationstechniken der Arthrose des Großzehengrundgelenkes, des sog. Hallux rigidus, ab.

So führen wir heute die Versteifung des Gelenkes (Arthrodese) oder das Ausschneiden des Gelenkes (Keller/ Brandes Operation) nur noch in speziellen Fällen durch.

Vorteil der neuen Prothesengenerationen ist die Kombination aus guter Beweglichkeit und Stabilität mit guter „Rückzugsmöglichkeit“ bei Versagen der Prothese durch sehr sparsame Knochenresektion.