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ORTHOLILL >> themen im fokus >> Abteilung Schulter
Das menschliche Schultergelenk wird vor allem durch den Kapsel- Bandapparat und die Schultermuskulatur stabilisiert. Der Bewegungsumfang ist enorm. Die differenzierte Diagnosestellung erfolgt häufig unter Zuhilfenahme der Kernspintomographie (MRT). Durch verschiedene Sportarten, die Patienten zum Teil bis ins hohe Alter betreiben (z.B. Tennis oder Golf) kann es in allen Altersklassen zu unfallbedingten Verletzungen der Schulter kommen.
Neben Verrenkungen der Schulter (Luxation) kann es zu einer Verletzung von Sehnen-,
Kapsel- und meniskusähnlichen Strukturen kommen. Die Therapie derartiger
Verletzungen hat sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert. In nahezu
allen Fällen können die Operationen arthroskopisch, das heißt mit einer
Gelenkspiegelung durchgeführt werden können.
Neben den unfallbedingten Verletzungen gibt es verschleißbedingte Erkrankungen
der Schulter die häufig mit einer anatomischen Normvariante des
Schultergelenkes einhergehen. Durch ein knöchernes Engpasssyndrom kann es zu
einer beschleunigten Abnutzung von Schultersehnen (Rotatorenmanschette) kommen.
Häufig kommt es parallel zu einer Schleimbeutelentzündung. Bei weit
fortgeschrittener Abnutzung der Sehnen können diese reißen. Durch
minimalinvasiven Operationstechniken sind die Rehabilitationszeiten signifikant
verkürzt, die Operationen sind für den Patienten wenig belastend und häufig
auch ambulant durchführbar.
Bei fortgeschrittener Abnutzung des Schultergelenkes (Arthrose) wird ebenfalls
minimalinvasiv ein den individuellen Bedürfnissen angepasstes Kunstgelenk
eingesetzt.